Kopie nach Jean-Antoine Watteau


Die Geschichte

Watteau starb 1721, und keine fünf Jahre später begann sein Freund Jean de Jullienne, der in Paris eine Färberei an den Gobelins betrieb und seine Kunst sammelte, sein Werk als Druckgraphik herauszugeben. Zwischen 1726 und 1735 finanzierte Jullienne rund 500 Stiche in vier Bänden nach Watteaus Zeichnungen und Gemälden. Die Blätter trugen seine Gesellschaften im Park weit über den kleinen Kreis hinaus, der eines der Bilder besitzen konnte.

Kopie nach Jean-Antoine Watteau ist die Bezeichnung für die Wiederholung einer seiner Kompositionen durch eine andere, meist unbekannte Hand. Sie schreibt Watteau den Entwurf zu und die Malerei einem anderen, und sie sagt nichts darüber, wann die Kopie entstand.

In München zeigt die Alte Pinakothek unter dieser Bezeichnung eine große Leinwand mit eleganter Gesellschaft in einem Park. Sie kam 1799 aus der kurfürstlichen Galerie in Mannheim in die bayerische Sammlung.

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Werke

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