Daniel Vertangen

1601–1683 · Republik der Sieben Vereinigten Provinzen · Niederländisches Goldenes Zeitalter, Barock


Die Geschichte

Daniel Vertangens bekanntestes Bild, um 1660 gemalt, zeigt Jan Valckenburgh, der zweimal Generaldirektor von Elmina war, dem Fort der Niederländischen Westindien-Kompanie an der Küste des heutigen Ghana. Die Kompanie organisierte dort den Sklavenhandel. Hinter Valckenburgh steht ein versklavter junger Afrikaner mit einer goldenen Medaille in der Hand. Das Gemälde hängt im Rijksmuseum, das auch das Gegenstück besitzt, das Bildnis von Valckenburghs Frau Dina Lems.

Über Vertangens eigenes Leben ist wenig überliefert. Er wurde 1601 in Amsterdam geboren, arbeitete fast sein ganzes Leben dort und starb um 1683. Arnold Houbraken, einer der ersten Biografen niederländischer Maler, nannte ihn einen Schüler von Cornelis van Poelenburch, einem Maler kleiner italianisierender Landschaften, doch ein Beleg für diese Lehrzeit fehlt. Auch Vertangen malte Landschaften sowie mythologische und allegorische Szenen.

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Werke

1 Werk