
Porträt von Jan Valckenburgh und einem versklavten Diener
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Die Geschichte
Hinter dem Porträtierten öffnet sich der Blick auf das Fort Elmina an der Küste des heutigen Ghana. Jan Valckenburgh leitete es zweimal als Generaldirektor der Westindischen Compagnie, von 1656 bis 1659 und von 1663 bis 1667. Daniel Vertangen malte ihn um 1660 in Amsterdam, also zwischen diesen beiden Amtszeiten, in Rüstung und mit dem Kommandostab. In Elmina organisierte die Compagnie den Handel mit Menschen, die afrikanische Händler an die Küste brachten, um sie an die Niederländer zu verkaufen. Insgesamt, so das Museum, wurden rund 550.000 Afrikaner auf niederländischen Schiffen nach Amerika und in die Karibik gebracht. Der junge Mann hinter ihm, der eine goldene Ehrenmedaille über einem Helm hält, war einer der Versklavten. Früher hieß das Bild nur „Porträt des Jan Valckenburgh“, heute nennt der Titel beide.