Nachfolger des Anthonis van Dyck


Die Geschichte

Um 1770 malte Thomas Gainsborough den Sohn eines Londoner Kaufmanns in einem blauen Satinanzug nach der Mode der 1630er-Jahre, einem Kostüm, das man im 18. Jahrhundert schlicht Van-Dyck-Kleidung nannte. Mehr als ein Jahrhundert nachdem van Dyck 1641 in London gestorben war, galt seine Art, einen Dargestellten zu zeigen, die lässige Haltung, der Schimmer der Seide, die langen Hände, englischen Porträtmalern noch immer als Vorbild, und die Modelle kleideten sich weiterhin danach.

Nachfolger des Anthonis van Dyck ist die Bezeichnung für ein Bild, das jemand in dieser Manier gemalt hat, dessen eigener Name verloren ist. Sie behauptet nicht, dass der Maler in seiner Werkstatt gelernt hat, und das Werk kann zu seinen Lebzeiten oder lange danach entstanden sein. Werkstatt des würde das Bild in seine Räume verlegen, Kopie nach würde es an ein bestimmtes bekanntes Original binden.

Zu den Gemälden unter dieser Bezeichnung gehören zwei in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bildnisse Wolfgang Wilhelms, Pfalzgraf von Neuburg, und seiner ersten Frau Magdalena von Bayern, die der Münchner Katalog mit dem Zusatz Nachfolger führt. Ein weiteres ist das Bildnis eines Mannes mit Armillarsphäre im Museum of Fine Arts in Boston.

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Werke

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