Jean Egger
1897–1934 · Österreich · Expressionismus
Die Geschichte
Im Sommer 1930 malte Jean Egger in Schweden eine Reihe von Landschaften, und im selben Jahr brachte ihm eine Einzelausstellung in Paris die besten Kritiken seiner Laufbahn. Die Landschaft aus diesem Jahr im Belvedere zeigt, warum man ihn mit Chaim Soutine verbindet, dem Pariser Maler verdrehter, pastos aufgetragener Landschaften, den Egger persönlich kannte.
Geboren wurde er 1897 als Hans Egger in Hüttenberg, einem Kärntner Bergbauort, und studierte von 1918 bis 1922 an der Münchner Akademie. Im Herbst 1924 zog er nach Paris, nannte sich Jean und lernte Soutine, den Maler Moïse Kisling und den Kunsthändler Léopold Zborowski kennen. Ein Lungenleiden trieb ihn 1932 nach Mallorca, wo er in Pollença weitermalte. 1934 starb er mit 37 Jahren in Klagenfurt an tuberkulöser Hirnhautentzündung.
