Joaquín Sorolla

Joaquín Sorolla

1863–1923 · Spanien · Postimpressionismus


Die Geschichte

Joaquín Sorolla malte Sonnenlicht besser als fast jeder andere, und er tat es im Freien, schnell, an den Stränden seines heimatlichen Valencia. Kinder waten im flachen Wasser, Ochsen ziehen Boote durch die Brandung, weiße Hemden und nasse Haut blitzen unter einem mediterranen Gleißen, das so stark ist, dass man fast blinzelt. Er arbeitete rasch, um die genaue Stunde einzufangen, und zurrte seine Leinwände manchmal gegen den Seewind fest.

Der Ruhm kam früh und reiste weit. Seine Ausstellung 1909 in New York war eine Sensation, und sie brachte ihm den Auftrag, der ihn prägen und schließlich brechen sollte. Der amerikanische Millionär Archer Huntington bat ihn, den Saal der Hispanic Society mit gemalten Tafeln zu füllen, die die Regionen Spaniens zeigten.

Acht Jahre lang, ab 1911, bereiste Sorolla das Land und malte diese 14 riesigen Leinwände mit Trachten, Märkten und Festen, eine erschöpfende Arbeit fern der lichterfüllten Strände, die er liebte. 1920, wieder daheim und beim Malen eines Porträts in seinem Garten, erlitt er einen Schlaganfall und arbeitete nie wieder richtig. Er starb drei Jahre später mit 60 Jahren, während die großen spanischen Wandbilder in New York hängen, wo sie noch heute ihren Raum füllen.

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Werke

22 Werke