Joseph Willibrord Mähler

Joseph Willibrord Mähler

1778–1860 · Königreich Preußen · Klassizismus, Romantik


Die Geschichte

Ludwig van Beethoven wechselte in Wien immer wieder die Wohnung, und ein Gemälde zog jedes Mal mit. Es war ein Porträt von Joseph Willibrord Mähler, um 1804 oder 1805 gemalt, das den jungen Komponisten in einer idealisierten arkadischen Landschaft mit einer Lyragitarre in der Hand zeigt. Beethoven behielt es bis zu seinem Tod. Es ist das einzige authentische Bildnis, das ihn in Dreiviertelfigur zeigt, und gehört heute dem Wien Museum.

Mähler stammte aus Ehrenbreitstein, gegenüber von Koblenz auf der anderen Rheinseite. Er lernte in Dresden beim Porträtmaler Anton Graff und dann an der Wiener Akademie, doch die Malerei blieb sein Nebenberuf. Hauptberuflich war er Beamter der Geheimen Kabinettskanzlei in Wien. Beethoven lernte er im Winter 1803 auf 1804 durch Stephan von Breuning kennen, den Schulfreund des Komponisten aus Bonn. Um 1815 malte Mähler Beethoven erneut, diesmal als Halbfigur, im Rahmen einer Serie von Komponisten, die in Wien wirkten, und seine Bildnisse des Hofkomponisten Antonio Salieri und des Pianisten Johann Nepomuk Hummel stammen aus denselben Jahren.

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Werke

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