
Macrino d’Alba
Markgrafschaft Montferrat · Renaissance
Die Geschichte
Macrino d'Alba hat für einen Maler seiner Zeit eine ungewöhnlich deutliche Spur hinterlassen, denn er signierte und datierte seine Bilder. Eigentlich hieß er Gian Giacomo de Alladio und war der Sohn eines Notars in Alba. Macrino war ein Beiname, den man meist mit seiner hageren Gestalt erklärt. Sein frühestes signiertes und datiertes Werk ist ein Triptychon von 1495, heute im Turiner Palazzo Madama, und von seinem Ende weiß man nur, dass er vor 1528 gestorben war.
Um 1490 war er offenbar in Rom und studierte die Maler, die dort arbeiteten, vor allem Perugino und Pinturicchio. Diese mittelitalienische Art brachte er ins Piemont zurück, wo sie damals noch ungewohnt war. Seine wichtigsten Auftraggeber waren die Paläologen, die Markgrafen von Montferrat, zu deren kleinem Staat Alba gehörte. 1503 malte er ein Altarbild für das Heiligtum von Crea in den Hügeln des Monferrato sowie kleine Bildnisse des Markgrafen Wilhelm IX. und seiner Frau Anna von Alençon, die bis heute dort aufbewahrt werden.
Werke
4 Werke
Polyptychon von AlbaMacrino d’Alba, 1506
Sacra ConversazioneMacrino d’Alba, 1495
Thronende Madonna mit Kind und den Heiligen Johannes dem Täufer, Jakobus dem Älteren, Hieronymus und Hugo sowie EngelnMacrino d’Alba, 1498
Maria, das Kind anbetend, mit Heiligen und dem Stifter Amedeo di RomagnanoMacrino d’Alba, 1505