Martin Ferdinand Quadal

Martin Ferdinand Quadal

1736–1811 · Kaisertum Österreich · Klassizismus, Barock


Die Geschichte

1787 malte Martin Ferdinand Quadal den Aktsaal der Wiener Akademie, damals im St.-Anna-Gebäude, voller Männer, die in der Wiener Kunst den Ton angaben. Der Freskant Franz Anton Maulbertsch ist da, die Porträtisten Heinrich Füger und Johann Baptist Lampi und der Bildhauer Franz Anton Zauner, und Quadal malte sich selbst mit hinein. Die rund zwei Meter breite Leinwand gehört noch immer der Akademie.

Den Saal kannte er, weil er dort selbst studiert hatte, auch wenn er es selten lange an einem Ort aushielt. 1736 in Mähren geboren, arbeitete er in Frankreich, England und Italien und war vor allem als Tiermaler bekannt, besonders für Pferde, daneben für Porträts und Stillleben. „Katzen und Fische“ im Belvedere, 1781 gemalt, gehört zu dieser Seite seines Werks.

1797 folgte er einer Einladung Kaiser Pauls I. nach Sankt Petersburg. Nach zwei Jahren in London kehrte er dorthin zurück und starb in der russischen Hauptstadt.

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Werke

1 Werk