Meister der Oberfalkensteiner Altarflügel

Heiliges Römisches Reich · Spätgotik


Die Geschichte

Drei hohe, schmale Tafeln im Wiener Belvedere stammen von einem Maler, den man nur unter einem Notnamen kennt. Er heißt Meister der Oberfalkensteiner Altarflügel, nach Oberfalkenstein, einer Burg über dem Mölltal in Oberkärnten, und auch Meister von Möllbrücke, nach einem Ort weiter flussabwärts. Tätig war er um 1510 bis 1520.

Die Tafeln zeigen die Geburt Mariens, ihren Tempelgang und die Geburt Christi. Allein die Geburt Christi ist fast anderthalb Meter hoch und nur 56 Zentimeter breit. Der Tempelgang kam aus der Sammlung Vintler in Bruneck in Südtirol nach Wien. Die Geburt Christi nahm einen längeren Weg, über eine Wiener Galerie und eine oberösterreichische Privatsammlung, bis das Belvedere sie 2023 im Dorotheum ersteigerte und damit wieder mit ihren Schwestertafeln in einer Sammlung vereinte.

Stehst du davor? Richte die Kamera drauf. Hol dir die App.

Werke

3 Werke