Paolo Morando

Paolo Morando

1522 · Republik Venedig · Renaissance, Veroneser Schule


Die Geschichte

1522 vollendete Paolo Morando die größte Leinwand, die er je gemalt hat, ein Altarbild der Madonna inmitten der Tugenden für die Kapelle des heiligen Franziskus in San Bernardino, der Franziskanerkirche von Verona. Am 13. August desselben Jahres starb er in der Stadt, Mitte dreißig. Sein Geburtsjahr ist nur auf wenige Jahre genau bekannt, irgendwann zwischen etwa 1485 und 1488.

Verona nannte ihn il Cavazzola, einen Beinamen, den er von seinem Vater Taddeo übernahm. Er lernte in der Werkstatt des Malers Domenico Morone und vor allem bei dessen Sohn Francesco, wie schon der Biograf Giorgio Vasari im 16. Jahrhundert festhielt. Als sein Hauptwerk gilt meist eine Passion Christi, um 1517 für die Bruderschaft vom Kreuz gemalt, fünf Leinwände für eine andere Kapelle derselben Kirche, in der Mitte der vom Kreuz abgenommene tote Christus. Beide Altarwerke befinden sich heute im Museum Castelvecchio. In denselben wenigen Jahren malte er auch Bildnisse, und eines davon, 1518 datiert, hängt in Dresden.

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Werke

4 Werke