Paolo Veronese und Werkstatt

Republik Venedig · Manierismus


Die Geschichte

„Paolo Veronese und Werkstatt“ schreibt ein Museum, wenn der Entwurf eines Bildes von Veronese stammt und Gehilfen seines venezianischen Ateliers einen Teil der Malerei ausgeführt haben. Bei ihm war die Werkstatt ein Familienbetrieb. Sein jüngerer Bruder Benedetto Caliari arbeitete jahrzehntelang an seiner Seite, und seine Söhne Carlo und Gabriele lernten dort in den 1580er Jahren.

In diesen letzten Jahren entstand so ein großer Teil dessen, was Veronese für Sammler außerhalb Venedigs malte, biblische und mythologische Szenen, oft als Paare oder Serien gedacht. Der Meister legte die Komposition und die wichtigsten Partien fest, vieles Übrige besorgte die Werkstatt. Als Veronese 1588 starb, führten Bruder und Söhne den Betrieb weiter und signierten gemeinsam als seine Erben, lateinisch Haeredes Pauli.

Das Kunsthistorische Museum in Wien verwendet diese Zuschreibung für Susanna und die beiden Alten, eine fast drei Meter breite Leinwand von um 1585.

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Werke

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