Purkhu von Kangra

Indien · Kangra-Malerei, Pahari-Malerei


Die Geschichte

Um 1800 füllte im kleinen Himalaya-Königreich Kangra im Norden Indiens der Hofmaler Purkhu seine Bilder mit Menschenmengen. Wo viele Maler der Berge bei wenigen Figuren blieben, liebte er weite Szenen, dicht besetzt mit Höflingen, Musikern und Gästen, und offenbar leitete er die königliche Werkstatt, die sie hervorbrachte.

Sein Förderer war Sansar Chand, der Herrscher von Kangra, dessen öffentliches und privates Leben Purkhu wieder und wieder festhielt, von feierlichen Audienzen bis zu stilleren häuslichen Augenblicken. Neben diesen Hofszenen illustrierte er lange religiöse Folgen, darunter Episoden aus dem Leben des Gottes Krishna, in jener fließenden, lyrischen Kangra-Manier, für die das Königreich in Erinnerung geblieben ist.

Sein Werk kennen wir weit besser als sein Leben. Seine genauen Daten sind nicht überliefert, und er lässt sich nur über die Jahre seiner Tätigkeit einordnen, etwa 1780 bis 1820, sowie über die Bilder, die seiner Hand oder seiner Werkstatt zugeschrieben werden und heute in Sammlungen von Delhi bis New York hängen.

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Werke

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