
Georges Seurat · PD
Ein Fischer
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Die Geschichte
Das Holztäfelchen ist kaum 25 Zentimeter breit. Solche schnellen Ölskizzen, die er croquetons nannte, malte Seurat 1884 am Seineufer vor den Toren von Paris, direkt vor dem Motiv. Hier steht ein Mann aufrecht in einem schmalen Kahn auf dem Fluss, gesetzt aus kurzen, getrennten Farbtupfern. Die frühe Geschichte des Bildes führt zu zwei Menschen, die dem Maler nahestanden. 1891, im Todesjahr des erst 31-jährigen Seurat, gehörte es wahrscheinlich Madeleine Knobloch. Er hatte mit ihr zusammengelebt, die Beziehung aber vor seiner Familie fast bis zuletzt verborgen. Danach besaß es der Kritiker Félix Fénéon, der für Seurats Kreis den Begriff Neoimpressionismus geprägt hatte. 1929 ging es an die New Yorker Kunsthandlung Knoedler, und 1966 kam es mit dem Nachlass der Sammlerin Edith Wetmore an die Yale University Art Gallery.




