Ein Flussufer (die Seine bei Asnières)

Georges Seurat · PD

Ein Flussufer (die Seine bei Asnières)


Details

Jahr
1883
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
15,8 × 24,7 cm

Die Geschichte

Das Holztäfelchen misst kaum 16 auf 25 Zentimeter, und doch steckt darin schon der Bauplan eines großen Bildes. 1883 malte der 23-jährige Seurat immer wieder am Seineufer bei Asnières, einem Arbeitervorort nordwestlich von Paris, in dem er bald seine riesigen „Badenden in Asnières“ ansiedeln sollte. Die National Gallery hält es für möglich, dass diese kleine Skizze zu seinen frühesten Überlegungen für das Gemälde gehört, auch wenn sie meist nicht zu den 13 Studien gezählt wird, die man ihm zuordnet. Die Ordnung ist jedenfalls dieselbe. Links steht senkrecht ein gestreifter Pfahl, das ferne Ufer liegt als waagerechtes Band darüber, und das nahe Ufer schneidet das Wasser zu einem fast dreieckigen Feld. Den Fluss hat Seurat mit langen, waagerechten Pinselzügen angelegt. Unten rechts stehen kleine Tupfer in Rosa, Blau und Gelbgrün nebeneinander, noch bevor er seine Punkttechnik entwickelt hatte. Seit 1995 gehört die Tafel der Londoner National Gallery, ein Geschenk des Kunsthändlers und Sammlers Heinz Berggruen, und sie hängt damit im selben Haus wie die großen „Badenden“.

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