Ein Hirte mit seiner Herde in einer waldigen Landschaft

Peter Paul Rubens · PD

Ein Hirte mit seiner Herde in einer waldigen Landschaft


Details

Jahr
1618
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
64,3 × 94,3 cm

Die Geschichte

Die Tafel ist mit dem Bild gewachsen. Wie bei vielen seiner Landschaften auf Holz malte Rubens zuerst den Mittelteil und ließ dann an beiden Seiten schmalere Bretter ansetzen, um mehr Bäume und das ferne Morgenlicht einzubeziehen. Entstanden ist das irgendwann zwischen etwa 1615 und 1622. Wir blicken von oben auf ein felsiges Ufer über einem stillen Bach. Ein junger Hirte stützt sich auf seinen Stab und schaut über die Schulter zurück, hinter ihm führt ein einzelnes gebogenes Brett als Steg über das Wasser. Am hellsten liegt das Sonnenlicht auf den Schafen, und doch bleibt das Auge zuerst an der roten Jacke des Jungen im Schatten hängen. Wurzeln, Steine und Bäume zeichnete Rubens im Freien und nutzte diese Blätter später im Atelier. Daher sind Rinde, Kiesel und Wolle hier so genau.

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