Eine Hirschjagd mit dem Kurfürsten Friedrich dem Weisen von Sachsen

Lucas Cranach the Elder · PD

Eine Hirschjagd mit dem Kurfürsten Friedrich dem Weisen von Sachsen


Details

Jahr
1529
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
80 × 114 cm

Die Geschichte

Aus der Vogelschau sieht man Hirsche, die in eine Flussbiegung getrieben werden, und Jäger, die mit Armbrüsten auf sie warten, als wäre es ein ganz gewöhnlicher Jagdtag. In Wahrheit ist es eine Erinnerung. Als Cranach das Bild 1529 signierte, waren die großen Herren, die er bei der Jagd zeigt, längst tot, allen voran Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen und Kaiser Maximilian I. Johann der Beständige, Friedrichs Bruder und Nachfolger, gab die Szene zum Andenken an jene fürstlichen Jagden in Auftrag. Cranach war Hofmaler der sächsischen Kurfürsten und ein Vertrauter Luthers, den Friedrich wenige Jahre zuvor geschützt hatte. Er malte dieses herrschaftliche Vergnügen in einem unruhigen Jahr, dem des Reichstags zu Speyer und der osmanischen Belagerung Wiens. Signatur und Datum stehen in Gelb auf dem Stamm des Baumes, der die Mitte einnimmt. Das Bild wird im Kunsthistorischen Museum in Wien bewahrt.

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