
Nach der Schlacht
Details
Die Geschichte
1921, mitten in der Nachkriegsinflation, schenkte der Bankier Camillo Castiglioni dem Belvedere dieses Bild. Er hatte gerade in diesen Jahren eines der großen Wiener Vermögen aufgebaut. Schon im Juni hing die Tafel in einer Ausstellung der Neuerwerbungen seit 1918.
Von der Schlacht ist nur das Danach geblieben, und auch das ist kaum ausgeführt. Pferde, ein Planwagen und ein Knäuel von Männern stehen in schnellen, breiten Strichen aus Braun und Grau da. Im Vordergrund liegt ein heller Körper hingestreckt zwischen verstreuten Trümmern auf dem aufgewühlten Boden. Das Museum datiert das Bild nur ungefähr, um 1850 bis 1860, und nennt es, anders als Pettenkofens freundlichere Lagerszenen, herb und karg. Signiert ist es unten in einer Ecke der nackten Erde, nur mit dem Nachnamen.


