
Bronzino · PD
Allegorie des Glücks
Details
Die Geschichte
Im Florenz der 1560er Jahre ist Bronzino bereits der alte Hofmaler der Medici, und dieses kleine Kupfer gehört in jene höfische Welt. Es entstand um 1567, in den Jahren der Vermählung des Thronfolgers Francesco de' Medici mit Johanna von Österreich, und wird gewöhnlich als Allegorie des öffentlichen Glücks unter der Herrschaft der Familie gelesen. In der Mitte wird eine weibliche Gestalt von Ruhm und Fama gefeiert, die über ihr schweben. Neben ihr stehen die Tugenden: die Gerechtigkeit mit Schwert und Waage und die Klugheit, doppelgesichtig, einen Erdglobus in den Händen. Unter ihren Füßen liegen die Laster zertreten, unter ihnen sind Torheit und Neid zu erkennen.




