Anna von Österreich, Königin von Frankreich

After Peter Paul Rubens · PD

Anna von Österreich, Königin von Frankreich


Details

Museum
Louvre
Jahr
1620
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
105 × 93 cm

Die Geschichte

Wer die Dame im schwarzen Kleid mit Goldbrokat und der hohen Spitzenkrause ist, war lange umstritten. Man hielt sie für Elisabeth von Frankreich, die Tochter Heinrichs IV. und spätere Königin von Spanien, oder für Maria Anna, eine Schwester Annas von Österreich. Heute steht fest, dass Anna selbst dargestellt ist, die spanische Infantin, die Ludwig XIII. heiratete und Mutter Ludwigs XIV. wurde. Von Rubens stammt die Tafel nach Ansicht des Louvre allerdings nicht. Das Museum hält sie für eine alte, eher schwerfällige Kopie nach einem verlorenen Original von etwa 1620 bis 1625. Die Palastarchitektur im Hintergrund erinnert an ein anderes Bildnis der Königin, das Rubens 1622 malte und das heute im Prado hängt. Im Inventar Ludwigs XIV. von 1683 stand die Tafel noch als eigenhändiger Rubens. 1797 kam sie aus Versailles in den Louvre.

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