
Shonagon · PD
Antea
Details
Die Geschichte
Wer die junge Frau in diesem Bildnis war, weiß niemand. Den Namen Antea trägt sie erst seit dem 17. Jahrhundert, nach einer berühmten römischen Kurtisane, doch ob sie das wirklich war, eine Braut oder ein reines Schönheitsideal, ist bis heute offen. Parmigianino, der große Manierist aus Parma, malte sie um 1535 in kostbarem Gewand, einen Marderpelz über der Schulter, mit dem für ihn typischen langen Hals und den überlangen Fingern. Ihr Blick geht ruhig und ein wenig fragend am Betrachter vorbei. Über die Sammlung der Farnese kam das Bild nach Neapel, wo es im Museo di Capodimonte hängt.




