
Parmigianino · PD
Selbstbildnis im Konvexspiegel
Details
Die Geschichte
Der junge Parmigianino war kaum 21 Jahre alt, als er um 1524 dieses ungewöhnliche Selbstbildnis schuf. Er hatte sich in einem gewölbten Barbierspiegel betrachtet und malte genau das, was ein solcher Spiegel zeigt, auf eine eigens halbrund gewölbte Holztafel. Nach dem Bericht des Biografen Giorgio Vasari nahm er das kleine Wunderwerk mit nach Rom und schenkte es dort Papst Clemens VII., um sein Können zu beweisen. Der Reiz liegt in der Verzerrung: Sein ruhiges, feines Gesicht bleibt klein und rückt in die Ferne, während seine Hand, die dem Spiegel am nächsten ist, im Vordergrund riesig anschwillt.




