
Claude Monet · PD
Antibes, Nachmittagseffekt
Details
Die Geschichte
Im Januar 1888 schrieb Monet an Alice Hoschedé, seine Lebensgefährtin und spätere Frau, und beschrieb dabei ziemlich genau, was auf diesem Bild zu sehen ist. Er male die Stadt Antibes, eine kleine befestigte Stadt, ganz golden in der Sonne, die sich vor schönen blauen und rosa Bergen abhebe und vor der ewig verschneiten Kette der Alpen. Der Titel fügt die Tageszeit hinzu, den Nachmittag. Monet war für die ersten Monate des Jahres an die Riviera gefahren, um den trübsten Wochen im Norden zu entgehen, und auch, weil sein Händler helle, sonnige Meeresbilder wollte. Dieses hier signierte und datierte er unten links mit 88, und es fand schnell einen Käufer. Am 4. Juni 1888 überließ er es der Pariser Firma Boussod, Valadon & Cie., am 27. Juni verkaufte sie es an eine Madame Ellissen in Paris. Spätestens 1892 war es in Boston bei Samuel Dacre Bush, der es 1927 dem Museum of Fine Arts schenkte.




