Apollo und der Python

Peter Paul Rubens · PD

Apollo und der Python


Details

Jahr
1636
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
26,8 × 42,2 cm

Die Geschichte

Apollos Haltung stammt vom Apoll von Belvedere, dem antiken Marmor im Vatikan, den Rubens in Rom studiert hatte. Den Python hat er eben erlegt. Die Schlange liegt zusammengerollt in der rechten unteren Ecke, gespickt mit jener Menge Pfeile, von der Ovid spricht. Den Kopf jedoch dreht der Gott weg, über die Schulter zurück, zu der kleinen Gestalt Amors in der Luft. Um diese Wendung geht es auf der Tafel. Im ersten Buch der Metamorphosen spottet Apoll über Amor, der sich Bogenschütze nennt, und Amor antwortet mit dem Pfeil, der den Gott hinter der Nymphe Daphne herjagen lässt, die sich als Lorbeer rettet. Eine Geschichte endet, die nächste beginnt auf demselben Stück Holz. Der Rubensforscher Julius Held bemerkte am vorgesetzten Fuß Apolls eine übermalte Korrektur. Cornelis de Vos übertrug den Entwurf auf die große Leinwand, und von ihm stammt auch die Daphne, die darauf folgt.

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