
Paul Gauguin, Arearea, 1892. Wikimedia Commons. · PD
Arearea
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Die Geschichte
1892 lebte Paul Gauguin in einem Dorf an der Küste Tahitis, weit weg von dem Paris, das ihn kaltgelassen hatte. Er suchte, wie er schrieb, ein einfacheres und sinnlicheres Leben. Zwei junge Frauen sitzen im Vordergrund, dahinter ziehen Gestalten in einer Prozession an einer großen Götterfigur vorbei, halb erfunden, halb aus polynesischer Erinnerung. Am auffälligsten aber ist der leuchtend rote Hund, den Gauguin quer ins Bild setzte. Als er die Leinwand 1893 wieder in Europa zeigte, machten sich Betrachter über dieses rote Tier lustig. Gauguin störte das nicht; er zählte Arearea, auf Tahitisch so viel wie 'Heiterkeit', zu seinen gelungensten Bildern.




