
Sailko · CC-BY-3.0
Allee
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Die Geschichte
Im November 1907 bestellte Prinz Emmanuel Bibesco dieses große Bild bei Vuillard, und im Jahr darauf stand es als Nummer eins im Katalog seiner Ausstellung bei Bernheim-Jeune in Paris. 1918 war es wieder im Besitz des Malers, und er ließ nicht davon ab. Laut Museum überarbeitete er es um 1938 und noch einmal 1940, in seinem Todesjahr. In der Mitte sitzt eine Frau in rosa Kleid und Strohhut auf einer grünen Bank unter Bäumen, einen Strauß weißer Blumen in der Hand. Vor ihr steht quer über dem Weg ein großer braun-weißer Hund. Die Leinwand ist über zwei Meter hoch. Vuillard hatte sie dem Staat mündlich vermacht, seine Schwester und sein Schwager setzten die Schenkung 1941 um. Im Winter 1941, im besetzten Paris, war das Bild wieder Nummer eins, in der Ausstellung seines Vermächtnisses in der Orangerie.




