Das Gastmahl im Hause Simons

Das Gastmahl im Hause Simons


Details

Jahr
1630
Technik
Öl auf Leinwand

Die Geschichte

Dieses Gemälde ist beinahe eine ganze Wand, fast siebeneinhalb Meter breit, und es war für ein Refektorium bestimmt, den Saal, in dem eine Ordensgemeinschaft ihre Mahlzeiten einnahm. Auch die Szene ist ein Mahl. Das Lukasevangelium erzählt von einem Essen im Haus des Pharisäers Simon, bei dem eine Frau, die man lange mit Maria Magdalena gleichsetzte, zu Füßen Christi kniet. Strozzi füllt die Tafel mit Dienern, Schüsseln und blinkendem Glas und Metallgerät. Venedig kannte bereits eine Tradition riesiger Gastmahlbilder für Speisesäle, allen voran von Veronese, dessen eigenes Gastmahl im Hause des Levi wenige Räume weiter in derselben Galerie hängt. Strozzis Leinwand stammt aus Genua, aus dem Kloster Santa Maria della Passione, und der italienische Staat kaufte sie 1911 von einem Händler in Vicenza.

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