
Pietro Perugino · PD
Die Taufe Christi
Details
Die Geschichte
Etwas fehlt hier, was zu einer Taufe Christi gehört: das Gesicht Gottvaters bleibt ungezeigt. Christus und der Täufer stehen frontal, fast spiegelbildlich, die Füße in einem klaren, ruhigen Jordan, kaum mehr als ein Bach zwischen sanften Hügeln. Perugino malte das Bild um 1510 für die Johannes-der-Täufer-Kapelle im Dom seiner Heimatstadt Città della Pieve, wo er um 1450 geboren war und wo es bis heute hängt. Zu dieser Zeit war sein Ruhm in Rom und Florenz erloschen: Dort sah man nun auf Raffael, der sein Schüler gewesen war, und auf Michelangelo, und der alte Meister war in seine umbrische Heimat zurückgekehrt.




