
Paul Cézanne · PD
Badende vor einem Zelt
Details
Die Geschichte
1959 wurden für die Staatsgalerie Stuttgart 30 Werke aus der Sammlung des norwegischen Reeders Ragnar Moltzau erworben, für zehn Millionen Mark. Möglich machte das ein Lotto-Toto-Gesetz, das Baden-Württemberg im Jahr zuvor beschlossen hatte, und vermittelt hatte den Handel Josef Eberle, der Vorsitzende der Freunde der Staatsgalerie. Der Ankauf wurde als Stuttgarter Museumswunder bekannt, und dieses Bild war dabei. Es hatte einen langen Weg hinter sich, von Cézannes Pariser Händler Ambroise Vollard über einen Stockholmer Sammler und den Osloer Maler und Kunsthändler Walther Halvorsen bis zu Moltzau. Vollards Lagerbuch beschreibt, was man sieht: nackte Frauen neben einem großen Baum, von dessen Ästen ein Tuch wie ein Zelt herabhängt. Das Werkverzeichnis datiert die Leinwand auf etwa 1883 bis 1885.




