
Jan Matejko · PD
Schlacht bei Tannenberg
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Die Geschichte
Als Matejko dieses riesige Bild 1878 malte, gab es Polen als Staat gar nicht mehr, es war zwischen Russland, Preußen und Österreich aufgeteilt. Matejko rief eine große Erinnerung wach: die Schlacht von 1410, die man in Deutschland Tannenberg nennt, in der ein polnisch-litauisches Heer den Deutschen Orden vernichtend schlug. Im Getümmel ballt sich alles um den Tod des Hochmeisters Ulrich von Jungingen, der in weißem Mantel von Speeren durchbohrt zu Boden geht. In leuchtendem Rot reckt der litauische Großfürst Vytautas das Schwert. Für die geteilte Nation wurde das Werk zu einem Sinnbild der Hoffnung. Im Zweiten Weltkrieg setzten die deutschen Besatzer ein Kopfgeld von zuletzt zehn Millionen Mark auf sein Versteck aus, doch polnische Bewahrer hielten es verborgen. Heute hängt es im Nationalmuseum in Warschau.




