Camille Monet und ein Kind im Garten des Künstlers in Argenteuil

Claude Monet · CC-BY-SA-4.0

Camille Monet und ein Kind im Garten des Künstlers in Argenteuil


Details

Künstler
Claude Monet
Jahr
1875
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
55,3 × 64,7 cm

Die Geschichte

Der Titel nennt nur ein Kind. Monets Sohn Jean war in jenem Sommer schon etwa acht, und das Museum gibt dem Kleinen auf dem Weg keinen Namen. Die Frau ist Camille, Monets Ehefrau, im Garten des Hauses, das die Familie in Argenteuil gemietet hatte, einem Städtchen an der Seine gleich vor Paris. Das Museum of Fine Arts in Boston beschreibt genau, wie hier das Leuchten eines Sonnentages entsteht, aus flimmerndem Rot, Blau, Grün und Weiß in unzähligen kleinen Pinselstrichen. Die Striche ändern ihre Form je nach dem, was sie zeigen, sodass Blumen, Gras und Kleider jeweils ihre eigene Textur bekommen. Monet signierte unten links und setzte 75 dazu. Das Werkverzeichnis vermutet, mit Vorbehalt, dass er das Bild im Oktober desselben Jahres an Clément Courtois aus Mülhausen verkaufte. Die elsässische Textilstadt gehörte seit 1871 zum Deutschen Kaiserreich. 1927 wurde das Gemälde in New York versteigert, und Edwin und Jane Webster aus Newton bei Boston zahlten 12.000 Dollar dafür. Ein Mitglied ihrer Familie schenkte es Ende 1976 anonym dem Museum.

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