
Diego Velázquez · PD
Der Kardinalinfant Ferdinand von Österreich in Jagdkleidung
Details
Die Geschichte
Mit zehn Jahren hatte man ihn zum Kardinal gemacht, doch Velázquez zeigt ihn ohne das Purpur der Kirche. Ferdinand, der Bruder König Philipps IV., erscheint als das, was er ebenso war: ein Jäger in schlichtem braunem Feldgewand, die Flinte in der Hand, einen Hund zu seinen Füßen. Das Bildnis entstand um 1632, gerade als der junge Infant Madrid verließ, um sein erstes Regierungsamt anzutreten. Zwei Jahre später sollte er die spanischen und kaiserlichen Truppen bei Nördlingen in Deutschland zu einem großen Sieg führen und danach die Spanischen Niederlande im Namen seines Bruders regieren. Velázquez malte ihn für die Torre de la Parada, das königliche Jagdschloss vor Madrid, wo das Bild neben denen des Königs und des kleinen Prinzen hing, alle in Jagdkleidung.




