
Rinder auf den Dünen
Details
Die Geschichte
Man denkt bei Jules Dupré an Wälder und Flusswiesen nördlich von Paris. Doch ab 1865 verbrachte er die Sommer in Cayeux-sur-Mer, einem Fischerort an der Küste der Picardie nahe der Sommemündung, wo er ein Haus kaufte. Das Meer nahm in seinem Werk bald viel Raum ein, das Werkverzeichnis zählt für die Jahre 1860 bis 1880 mehr als 150 Küsten- und Seestücke.
Auch dieses Bild gehört in diese Welt. Rinder weiden auf einem Dünenkamm, dahinter liegt das Meer, darüber ein weiter Himmel. Ein Datum gibt das Museum nicht an. Signiert hat Dupré unten links.
Das Gemälde stammt aus der Sammlung von Susan Cornelia Warren aus Boston, Frau des Papierfabrikanten Samuel Dennis Warren und Mutter von Edward Perry Warren, jenem Sammler, der dem Museum viele seiner griechischen und römischen Antiken verschaffte. Ihre Bilder kamen im Januar 1903 in New York unter den Hammer, und dort wurde diese Leinwand für das Museum erworben.
