Kephalos und Prokris (Studie)

Peter Paul Rubens · PD

Kephalos und Prokris (Studie)


Details

Jahr
1636
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
27 × 28,6 cm

Die Geschichte

Prokris verdächtigt ihren Mann und folgt ihm auf die Jagd, versteckt im Gebüsch. Er hört ein Rascheln, hält es für ein Tier und wirft den Speer. Bei Ovid, im siebten Buch der Metamorphosen, erzählt Kephalos das selbst. Rubens hat den Takt davor gewählt, Kephalos greift eben nach der Waffe, die Frau im Gestrüpp lebt noch. Im selben Museum hängt die große Leinwand, die nach dieser kleinen Tafel entstand, gemalt von Peeter Symons, und der Unterschied, auf den es ankommt, liegt in ihrem Gesicht. Auf der Skizze sieht Prokris ihren Mann hart und direkt an. Auf der ausgeführten Leinwand wirkt sie eher, als warte sie auf das, was kommt. Der Wald dahinter ist so gemalt, wie Rubens in seinen letzten Jahren Landschaft malte, das Licht in einzelnen Tupfen zwischen den Bäumen.

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