Kephalos und Prokris

Paolo Veronese · PD

Kephalos und Prokris


Details

Jahr
1584
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
162 × 185 cm

Die Geschichte

Paolo Veronese malte diese Szene in seinen letzten Jahren, um 1580, als er der große Meister der Farbe in Venedig war. Er erzählt ein Ende aus Ovids Metamorphosen. Aus Eifersucht war Procris ihrem Mann Kephalos zur Jagd gefolgt, um ihn zu belauschen, und hatte sich im Gebüsch verborgen. Als es im Geäst raschelte, hielt Kephalos sie für Wild und schleuderte seinen Speer, der sein Ziel nie verfehlte. Die Ironie: Diese untrügliche Waffe hatte ihm Procris selbst geschenkt. Veronese zeigt nicht die Jagd, sondern den Augenblick des Begreifens: Er hält ihre Hand, während sie erlischt, den Wurfspieß noch in der Brust. Hinter der Schulter des Kephalos taucht der Jagdhund auf, der sie begleitet hatte.

Das ganze Museum in der Tasche. MuseScope ist fast da.