Museum der Schönen Künste Straßburg

Museum der Schönen Künste Straßburg

Straßburg, Frankreich · Website


Die Geschichte

Als preußische Geschütze im Sommer 1870 Straßburg beschossen, verbrannten sie das Kunstmuseum der Stadt samt seinen Gemälden. Was heute im Palais Rohan hängt, ist großenteils eine zweite Sammlung, nach dem Krieg unter Wilhelm von Bode wiederaufgebaut, dem Direktor der Berliner Museen, der italienische und flämische Primitive in die sich erholende Stadt lenkte.

Der Palast selbst wurde in den 1730er-Jahren für die Rohan-Kardinäle errichtet, die das Straßburger Bistum wie Fürsten führten. Innen führen die Säle der Schönen Künste von Giotto und Memling durch die Renaissance, mit einem Botticelli, einem Raffael und El Grecos gequälten Heiligen, weiter zu Rubens, Goya und Canalettos Venedig.

Das Bild, bei dem Besucher verweilen, ist ein lokales: Nicolas de Largillières Belle Strasbourgeoise, eine junge Frau von 1703 in einem riesigen schwarzen Hut, gemalt mit dem Selbstbewusstsein eines Pariser Porträtisten, der in der Provinz auftrumpft.

Da kommt noch viel mehr. Sei beim Start unter den Ersten.

Sammlung

20 Werke