Die Annagelung Christi ans Kreuz

Die Annagelung Christi ans Kreuz


Details

Künstler
Gerard David
Jahr
1481
Technik
Öl auf Holz (baltische Eiche)
Gattung
Gemälde
Maße
48,4 × 93,9 cm

Die Geschichte

Die Evangelien schildern die Annagelung selbst gar nicht. Die Szene stammt aus Andachtsbüchern und Handschriften, und Gerard David legt sie auf einen offenen Hügel. Einer gräbt mit dem Spaten das Loch für das Kreuz, andere hämmern und ziehen an den Füßen. Christus wendet sein Gesicht uns zu. Infrarotuntersuchungen zeigen, dass David ihn zuerst nach oben blicken ließ und es sich dann anders überlegte. Vorn beschnuppert ein kleiner Hund einen Schädel, der traditionell als der Adams galt. Die National Gallery datiert die Tafel um 1481, einige Jahre bevor David 1484 erstmals in Brügger Urkunden auftaucht. Damit zählt sie zu den frühesten Bildern, die man mit ihm verbindet. Sie war einst die Mitte eines Triptychons. Die Flügel mit Pilatus und den Hohepriestern sowie mit Maria, Johannes und den heiligen Frauen besitzt heute das Königliche Museum der Schönen Künste in Antwerpen.

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