Christus wandelt auf dem Wasser

Christus wandelt auf dem Wasser


Details

Jahr
1605
Technik
Öl auf Kupfer
Maße
25 × 25 cm

Die Geschichte

Petrus ist aus dem Boot gestiegen, um Christus über das Wasser entgegenzugehen, hat den Mut verloren und steckt nun bis zur Hüfte in den Wellen. Christus hält ihn fest an der Hand und hebt die andere, Petrus reißt den freien Arm zur Seite. Hinten drängen sich die übrigen Jünger in einem schräg liegenden Boot, und links brechen Lichtbahnen durch die dunklen Wolken. So erzählt es das Matthäusevangelium. Gemalt ist die Szene auf Kupfer. Um 1600 lebten in Rom viele Maler aus den Niederlanden, und manche, etwa der flämische Landschafter Paul Bril, machten sich gerade mit kleinen Bildern auf diesem Metall einen Namen. Die glatte Fläche erlaubt feinste Pinselarbeit und hält die Farben leuchtend, Sammler schätzten solche Stücke. Kein Wunder also, dass der Kunsthistoriker Adolfo Venturi 1893 diese Tafel und ihr Gegenstück für flämische Arbeiten hielt. Zeitweise fiel sogar Brils Name.

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