
Wassily Kandinsky · PD
Farbstudie, Quadrate mit konzentrischen Kreisen
Details
Die Geschichte
Kaum ein Blatt Kandinskys ist heute so oft gedruckt worden, auf Plakaten, Tassen und Taschen. Gedacht war es als Arbeitsmaterial. 1913 legte er in München zwölf Quadrate an, jedes mit konzentrischen Ringen gefüllt, in Aquarell, Gouache und Kreide auf einem Blatt von etwa 24 mal 32 Zentimetern. So konnte er prüfen, wie ein Rot innerhalb eines Blaus wirkt und wie dieselbe Kombination neben einer anderen umschlägt. Im selben Jahr malte er die Komposition VII, das größte Bild seiner Münchner Zeit. Im August 1914 musste er als russischer Staatsbürger Deutschland binnen Tagen verlassen, und was im Atelier lag, blieb bei Gabriele Münter. Die Buchstaben GMS in der Inventarnummer stehen für ihre Stiftung.




