
Piet Mondrian · PD
Komposition in Linie
Details
Die Geschichte
Während des Ersten Weltkriegs saß Mondrian im neutralen Holland fest und kam nicht nach Paris zurück. Einen Teil dieser Zeit verbrachte er an der Küste bei Domburg und Scheveningen und zeichnete das Meer und die hölzernen Buhnen, die hinausliefen. Aus diesen Zeichnungen entstanden Bilder aus nichts als kurzen waagrechten und senkrechten Strichen, die Waagrechten für das Rollen der Wellen, die Senkrechten für die Buhnen. Dieses Bild begann er 1916 und arbeitete es 1917 in seinen endgültigen Zustand um. Da ist das Meer schon ganz verschwunden, geblieben sind schwarze Zeichen, die auf Weiß schweben. Sieht man das Original im Museum statt einer Reproduktion, so zeigt sich, dass die Striche in zwei leicht verschiedenen Schwarztönen gemalt sind, der eine eine Spur wärmer als der andere, ein Unterschied, den keine Fotografie je wiedergibt.




