Komposition Nr. XI

Piet Mondrian · PD

Komposition Nr. XI


Details

Künstler
Piet Mondrian
Jahr
1913
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
76 × 57,5 cm

Die Geschichte

Dies ist eines von wenigen Bildern, die Mondrian 1913 in ein Oval hineinkomponierte. Ein dichtes Geflecht schwarzer Linien und blasser Ockerflächen setzte er in ein eiförmiges Feld und ließ die Ecken der Leinwand in einem schlichteren, wärmeren Ocker stehen, sodass die Komposition sich vom rechteckigen Rahmen zu lösen scheint. Die Kirchenfassaden und Bäume, von denen er ausgegangen war, sind kaum noch zu lesen. Geblieben ist ein Rhythmus kurzer Waagrechter und Senkrechter, der sich zur Mitte hin verdichtet. Das Oval war ein Mittel, das die Pariser Maler damals nutzten, um die harten Ecken eines Bildes zu mildern. Mondrian griff es auf, gab es aber schon ein, zwei Jahre später wieder auf und ließ das Gitter frontal an die Ränder stoßen. Der warme Grund außerhalb des Ovals ist die letzte wirkliche Spur eines realen Ortes in diesem Bild.

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