
Piet Mondrian · PD
Komposition mit Farbflächen und grauen Linien
Details
Die Geschichte
Es hat einen Grund, dass hier in Otterlo so viel früher Mondrian hängt. Um 1916 begann der Kunstberater H.P. Bremmer, dem Maler ein bescheidenes Jahreseinkommen gegen Bilder zu zahlen, und Bremmer kaufte für Helene Kröller-Müller, jene Sammlerin, aus deren Bestand dieses Museum wurde. Diese verlässliche Stütze kam genau, als Mondrian an Bildern wie diesem arbeitete, blasse Farbflächen unter einem leichten Gerüst grauer Linien. Das Geld zählte, denn so karge Arbeit kaufte damals fast niemand. Bremmers Auge verdankt das Kröller-Müller eine der größten Gruppen von Mondrians Werk überhaupt.




