
Piet Mondrian · PD
Komposition mit Gelb, Blau, Schwarz, Rot und Grau
Details
Die Geschichte
Als dieses Bild 1921 entstand, lebte Piet Mondrian gerade wieder in Paris. Der Krieg hatte ihn 1914 bei einem Besuch in den Niederlanden festgehalten, fünf Jahre lang. In dieser Zeit gründete sich dort die Zeitschrift De Stijl, und mit ihr formulierte er sein Programm einer Malerei aus rechten Winkeln und drei Grundfarben. 1919 kehrte er nach Paris zurück, 1920 erschien dort sein Text über den Neoplastizismus.
1921 ist das Jahr, in dem sich daraus eine feste Form ergibt. Wenige breite schwarze Linien, Flächen in Weiß und Grau, dazu Gelb, Blau und Rot. Vorher hatte er noch mit Gittern aus vielen kleinen Rechtecken gearbeitet, die das ganze Bild überzogen.
Sein Atelier in der Rue du Départ richtete er nach denselben Regeln ein. An den Wänden hingen farbige Pappkartons, die er immer wieder neu anordnete, und Besucher berichteten, dass der Raum aussah wie eines seiner Bilder, in das man hineingehen konnte.




