Marienkrönung

Peter Paul Rubens · PD

Marienkrönung


Details

Jahr
1623
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
66,1 × 51,1 cm

Die Geschichte

Im Jahr 1733 wurde in Florenz die Gemäldesammlung des Marchese Andrea Gerini inventarisiert, und unter Nummer 313 steht eine Holztafel „von der Hand des Rubens“ mit der Heiligsten Dreifaltigkeit und der Madonna. Gemeint ist diese Skizze. Das Museum beschreibt dieselbe Szene mit eigenen Worten: Christus und Gottvater krönen Maria, während sie in den Himmel emporgehoben wird.

Rubens malte sie um 1623, um den Hochaltar der Franziskanerkirche in Antwerpen zu planen, in kräftigen Farben, mit wehenden Gewändern und weit ausgreifenden Gesten, damit die Mönche sahen, wie das fertige Altarbild wirken würde. In Florenz wurde daraus ein Vorzeigestück. Die Gerini ließen die Tafel 1759 für einen gedruckten Band mit den besten Bildern ihrer Sammlung stechen, und sie blieb bis zur Versteigerung von 1825 in der Familie.

Danach wanderte sie wieder nach Norden, durch Sammlungen in Löwen, Antwerpen und Brüssel. 2007 erwarben sie Susan und Matthew Weatherbie aus Boston, die sie dem Museum als Schenkung zugesagt haben.

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