
Claude Monet · PD
Hütte auf den Klippen bei Varengeville
Details
Die Geschichte
Die kleine Hutte, die sich an diese normannischen Klippen klammert, wurde nicht der Aussicht wegen gebaut. Hutten wie diese entstanden an dieser Kuste wahrend der Napoleonischen Kriege, Wachposten, von denen aus Zollbeamte den Armelkanal nach englischen Schiffen absuchten. Zu Monets Zeit hatte sie diese Aufgabe langst verloren. Diese Klippen bei Varengeville, westlich von Dieppe, hatte er schon 1882 gemalt. 1896, Mitte funfzig und inzwischen beruhmt dafur, denselben Heuschober oder dieselbe Kathedrale immer wieder in wechselndem Licht zu malen, kehrte er zuruck, um dasselbe mit dieser Kuste zu tun, einem Motiv, das er 14 Jahre zuvor verlassen hatte. Worum es ihm hier ging, waren das Wetter und die Stunde, das graugrune Meer, die Kreideklippe, das Gras auf der Landzunge. Die Leinwand gehort zu dieser spaten normannischen Gruppe und hangt heute in Kopenhagen.




