
Artemisia Gentileschi · PD
Danaë
Details
Die Geschichte
Um 1612, in den Jahren des aufsehenerregenden Prozesses gegen ihren Peiniger Agostino Tassi in Rom, entstand diese Danaë. Der Mythos erzählt, wie Jupiter zu der eingesperrten Königstochter als goldener Regen herabkommt, hier als Schauer glänzender Münzen, die in ihren Schoß fallen. Wer das Bild gemalt hat, ist bis heute umstritten: Lange galt es als Werk ihres Vaters Orazio Gentileschi, der ähnliche Fassungen schuf, doch viele Fachleute schreiben es inzwischen Artemisia selbst zu, die damals kaum 20 war. Die kräftige, fast plastische Modellierung des Körpers und das schwere Rot des Vorhangs sprechen für ihre Hand.




