Der Tod der Dido

Peter Paul Rubens · PD

Der Tod der Dido


Details

Museum
Louvre
Jahr
1637
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
183 × 117 cm

Die Geschichte

Als Rubens 1640 in Antwerpen starb, stand dieses Bild noch im Inventar seines Nachlasses. Es zeigt das Ende der Dido aus dem vierten Buch von Vergils Aeneis. Die Gründerin Karthagos wird von Aeneas verlassen, der auf Jupiters Befehl nach Italien segelt. Sie lässt einen Scheiterhaufen errichten, legt sein Abbild auf das gemeinsame Bett und tötet sich mit dem Schwert, das er ihr geschenkt hat. Rubens hält sich eng an den Text. Hinter der Königin ruht ein bärtiger Kopf, eben jenes Bildnis des Helden, ein Motiv, das laut Louvre in der Malerei selten vorkommt. Vom Scheiterhaufen deutet er nur Holzscheite am Boden und eine Fackel an. Später besaß das Gemälde Carlos de Beistegui, ein in Mexiko geborener Sammler. Er schenkte seine Sammlung 1942 dem französischen Staat, behielt sie aber auf Lebenszeit. Seit seinem Tod 1953 hängen die Werke im Louvre gemeinsam in einem eigenen Saal.

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