Delphi

Delphi


Details

Jahr
1922
Technik
Öl
Maße
61 × 77 cm

Die Geschichte

Als Maleas 1922 in Delphi arbeitete, lag die große französische Grabung noch keine 20 Jahre zurück. Um an das Heiligtum zu kommen, hatte die Französische Schule das Dorf Kastri aufgekauft und abgetragen, gut 400 Häuser, die unmittelbar auf den Ruinen standen, und die Bewohner ein paar hundert Meter weiter westlich neu angesiedelt. Wer herkam, kam wegen der Ausgrabung. Er drehte sich um. Zu sehen ist die Schlucht des Pleistos unterhalb des Heiligtums, die Olivenebene, die weiter hinunter zur Bucht von Itea läuft, und dahinter die Küste der Peloponnes, alles in breiten flachen Bändern aus Grau, Rosa und Dunkelgrün, fast ohne Schatten. Die einzige menschliche Spur ist die Straße, ein dünner weißer Faden, der sich durch das Tal zum Meer hinunterzieht.

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