Domine, quo vadis?

Annibale Carracci · PD

Domine, quo vadis?


Details

Jahr
1601
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
77,4 × 56,3 cm

Die Geschichte

Um 1601 hat Annibale Carracci in Rom eben das Deckengemälde der Galleria Farnese vollendet, das Werk, das seinen Ruhm begründete. Auf dieser kleinen Holztafel, kaum größer als einen halben Meter, erzählt er eine Legende aus den apokryphen Petrusakten. Der Apostel flieht vor der Verfolgung Neros aus Rom über die Via Appia und trifft dabei auf den ihm entgegenkommenden Christus. „Herr, wohin gehst du?“ fragt Petrus. „Nach Rom, um noch einmal gekreuzigt zu werden.“ Petrus versteht und kehrt um, seinem eigenen Martyrium entgegen. Die Tafel gab wohl Kardinal Pietro Aldobrandini in Auftrag, dessen Namenspatron Petrus war. Trotz der geringen Größe haben die beiden Gestalten die Wucht eines Freskos. Christus streckt den Arm zur Stadt aus, barfuß auf den Steinen der Straße.

Das ganze Museum in der Tasche. MuseScope ist fast da.