
Bernardo Bellotto · PD
Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke
Details
Die Geschichte
1747 kam Bernardo Bellotto als Hofmaler des sächsischen Kurfürsten nach Dresden und signierte seine Bilder mit Canaletto, dem Namen seines berühmten Onkels, von dem er das Handwerk der Stadtansichten übernommen hatte. Das ist die Stadt, die er vorfand: die Kuppel der Frauenkirche, die lange Augustusbrücke über die Elbe und links die katholische Hofkirche, noch im Baugerüst und unvollendet. Bellotto arbeitete mit fast fotografischer Genauigkeit und pauste einzelne Partien wohl mit Hilfe einer Camera obscura durch. Diese Genauigkeit hatte eine Folge, die niemand vorhersah. Als die Bombenangriffe von 1945 Dresden in Schutt legten, dienten Bellottos Ansichten den Restauratoren als Beleg dafür, wie die verschwundenen Bauten tatsächlich ausgesehen hatten.

